


Das Lymphödem
Das Lymphödem ist eine Ansammlung von lymphpflichtigen Lasten (Wasser, Eiweiß etc.) im Zwischenzellbereich. Es entsteht durch eine gestörte lymphatische Entstauung. Es gibt primäre und sekundäre Lymphödeme. Für gewöhnlich sind beim Lymphödem einzelne oder mehrere Extremitäten betroffen. Das Lymphödem ist ein chronisches Leiden und erfordert eine lebenslange komplexe Behandlung. Durch eine konsequente Behandlung wird eine Besserung erreicht. Wird jedoch die Behandlung abgebrochen, tritt unweigerlich eine Ödemzunahme ein.
Beim primären Lymphödem besteht eine angeborene Fehlentwicklung des Lymphgefäßsystems. Selten zeigt es sich schon ab der Geburt, die meisten primären Lymphödeme treten vor dem 35. Lebensjahr auf. Ein sekundäres Lymphödem entsteht durch Verletzungen (z.B. Unfallfolgen, Verbrennungen) und Entzündungen (z.B. rheumatische Erkrankungen), die häufigste Ursache ist die Lymphknotenentfernung im Rahmen der Krebsdiagnostik.




